Die 1970er Jahre sind ein Jahrzehnt des „Utopieverlusts“. Der Glaube an den unbegrenzten wirtschaftlichen Aufschwung ging verloren. Der Club of Rome erkannte die „Grenzen des Wachstums“ - und in der Gesellschaft breitete sich im Nachgang zu 1968 eine Gruppe sozialreformerischer und kapitalimuskritischer junger Leute aus, die die Mainstreamgesellschaft gern als „Gammler“ verunglimpfte, die aber mit ihren politischen Ambitionen nicht nur das NGL, sondern sogar den Schlager (zumindest teilweise) einnahmen. Ausgehend von einer Schallplatte zum Kirchentag 1975 schauen wir in das Jahrzehnt.